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Rally Obedience:

Ausbildung
Rally Obedience ist zwar eine relativ junge Sportart, allerdings hat diese Hundesportart regen Zulauf und erfreut sich großer Beliebtheit.

Hier können sowohl junge, wie auch alte, leichte, wie auch schwere oder bewegungseingeschränkte Hunde (oder Hundeführer) ein sportliches Betätigungsfeld finden.
Die Hunde werden geistig und in angemessenem Rahmen auch körperlich gefordert, dabei wird aber auf ihren ganz persönlichen physischen Zustand Rücksicht genommen.
Auch mobilitätsbegrenzte Hunde wie auch  Menschen können hier gemeinsam Spaß haben, Übungen erarbeiten, Erfolge erleben.

Der Spaß für Mensch und Hund steht eindeutig im Vordergrund, wobei Mensch und Hund ständig miteinander kommunizieren dürfen.
Auch darf man den Hund jederzeit motivieren, also er kann angesprochen und gelobt werden. Zusätzlich ist an bestimmten Stationen die Belohnung mit Leckerlies erlaub, was natürlich auch dem Hund sehr viel Spaß macht.

Kein Wunder also, dass diese Turniersportart in den letzten Jahren auch in Deutschland einen wahren Boom erlebt hat.
Turniere finden in ganz Deutschland statt und da weder eine Verbandszugehörigkeit noch eine Begleithundprüfung für den Hund notwendig ist, haben sich viele Vereine und auch Einzelpersonen dieser Beschäftigung mit Hund angeschlossen.

Der Verein bietet eine Ausbildung jeweils am Dienstag und am Donnerstag von 17:30h bis 19:00h an. Am Dienstag liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf dem Bereich Anfänger und Fortgeschrittene, am Donnerstag Fortgeschrittene mit Turniererfahrung und Starter der Klasse RO1.
Die Gruppen werden gemäß Einteilung der Übungsleiter festgelegt und auf jeweils 8 Teams beschränkt. Das ist notwendig, um gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Teams einzugehen und um ausreichend Trainingszeit für alle Teilnehmer zur Verfügung stellen zu können. Eine Teilnahme an der kompletten Ausbildung ist Pflicht, ebenso die Unterstützung bei Auf- und Abbau.


Zusätzlich bietet der Verein mindestens einmal jährlich gegen Gebühr einen Workshop/Seminar mit erfahrenen externen Ausbildern an, um auch in diesem Bereich immer auf dem "Laufenden" bzw. aktuell zu sein.
Geleitet werden diese Workshops/Seminare normalerweise von erfolgreichen Richterinnen der entsprechenden Verbände mit großen Erfahrungswerten und Erfolgen in der Klasse RO 3.

Einmal im Jahr versucht der Verein auch, ein zweitägiges Turnier auf dem eigenen Gelände zu organisieren. Im Jahr 2017 ist uns das auch bereits mit großem Erfolg gelungen, für 2018 ist ein Turnier angemeldet.


Und so funktioniert es:
Es wird ein Parcours von 15-24 Stationen (Schildern), abhängig von den Leistungsklassen, aufgebaut.




























Die Stationen bestehen also aus Schildern, auf denen verschiedene Übungen aus dem Bereich Unterordnung oder weiterführenden Übungen
gefordert werden.
Hier ein paar Beispiele (Schilder B-004 bis B-009) aus dem Bereich Beginner:
















Der Hundeführer nimmt nun seinen angeleinten oder freifolgenden Hund bei Fuß und arbeitet den Parcours möglichst schnell und präzise ab.
Hunde aller Rassen und auch Mischlinge, die mindestens 15 Monate alt sind, können an Turnieren teilnehmen.


































Es wird in vier verschiedenen Leistungsklassen (RO Beginner bis RO 3) gestartet, Hunde ab 8 Jahre können in einer eigenen Seniorenklasse starten.
Ein schneller Erfolg ohne jahrelange intensive und fordernde Ausbildung wird zusätzlich die Freude am Hundesport fördern.
Erfolg ist motivierend und ein wesentlicher Faktor im positiven Verhältnis Mensch zu Hund.





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