Welpenschule: - Hundesportfreunde-Iller-Donau

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Welpenschule:

Ausbildung


Grundsätzliches:

Sozialisation findet besonders intensiv während der ersten Lebensmonate statt.
Es kennzeichnet den Prozess, bei dem sich der Hund mit seiner Umwelt auseinandersetzt.
Hier lernt er zum ersten Mal die Regeln, wie er sich bestimmten Umwelteinflüssen gegenüber zu verhalten halt.


Ausbildungsdurchführung:

Die Welpenstunde findet bei uns immer Samstags von 14:00h bis 14:45h statt.

Änderungen zu den Ausbildungszeiten werden rechtzeitig auf der Homepage des Vereins bekannt gegeben.

Vorraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Schutzimpfung gegen Tollwut sowie eine Bestätigung der Haftplichtversicherung.

Die Welpengruppe wird bei 8 Teilnehmer geschlossen um den Übungsleitern die Möglichkeit zu geben, individuell auf die einzelnen Hunde einzugehen. Die Beschränkung dient auch der Unfallverhütung.

Ab dem vollendeten 6. Monat wird der Hund normalerweise von der Welpengruppe in die Junghundeausbildung wechseln.

Disziplin, Rücksichtnahme sowie gegenseitige Unterstützung und Anerkennung sind oberstes Gebot während der Ausübung des Hundesports auf unserem Übungsgelände.



Schwerpunkte der Ausbildung sind:


Sozialisierung mit allen anderen Arten von Hunden, einschließlich des Verständnisses der Kommunikation untereinander.

Sozialisierung mit allen anderen Arten von Tieren, insbesondere auch von nicht Artgenossen.

Sozialisierung mit Menschen, insbesondere auch fremden Personen in Gruppen und schreienden oder lärmenden Kindern gegenüber.

Sozialisierung mit allen anderen Arten von Umweltreizen, hier insbesondere der ausgeprägte Verkehrslärm.

Hunde, die gute Erfahrungen mit Menschen machen, sich meist später auch gut mit anderen Menschen zu sozialisieren.


Ein sorgfältig sozialisierter Hund hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen.

Die Entwicklung jedes Hundes wird überwiegend von seiner Sozialisation und Erziehung bestimmt.
Unzureichend sozialisierte Hunde haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden.

Sie neigen zu ängstlichem oder aggressivem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen.
Sozialisationsprozesse, die in den ersten 14 Lebenswochen nicht stattfinden, können nicht vollständig nachgeholt werden.

Ein Hund ohne Sozialisation bis zur 14. Lebenswoche ist praktisch weder erziehbar noch trainierbar.


Übrigens:

Die Meinung, dass es gut wäre, Welpen spätestens im Alter von acht Wochen von Mutter und Geschwistern zu trennen ist nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar.
Insbesondere, wenn der Welpe beim Züchter bessere Bedingungen für die Sozialisation hat als beim späteren Halter, gibt es keinen Grund, die Trennung derart früh vorzunehmen.

 
 

1. Welpenstunde am 04.10.14

 
 
 
 
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